Die Botschaft des Sabbats

"Wenn du am Sabbat deinen Fuß zurückhältst, dass du nicht an meinem heiligen Tag das tust, was dir gefällt; wenn du den Sabbat deine Lust nennst und den heiligen [Tag] des HERRN ehrenwert; wenn du ihn ehrst, so dass du nicht deine Gänge erledigst und nicht dein Geschäft treibst, noch nichtige Worte redest; dann wirst du an dem HEERN deine Lust haben; und ich will dich über die Höhen des Landes führen und dich speisen mit dem Erbe deines Vaters Jakob! Ja, der Mund des HERRN hat es verheißen." (Jesaja 58, 13-14)

"...und heiligt meine Sabbate, damit sie ein Zeichen sind zwischen mir und euch, damit ihr erkennt, dass ich, der HERR, euer Gott bin!" (Hesekiel 20, 20)

Der Sabbat ist das Bindeglied zwischen Schöpfung und Erlösung (= Neuschöpfung).

Die Zehn Gebote aus 2. Mose 20 werden in 5. Mose 5 wiederholt. Hierbei zeigt sich im Sabbatgebot ein Unterschied in der Begründung für die Sabbatheiligung: In 2. Mose 20, 11 bezieht sich die Begründung direkt auf die Schöpfung, indem sie die Tatsache herausstellt, dass Gott den Sabbat „segnete und heiligte“ (1. Mose 2, 3). Die Begründung in 5. Mose 5, 15 verweist dagegen auf die Befreiung Israels aus der Sklaverei in Ägypten (= Erlösung). Dies ist als Hinweis auf die Erlösung zu verstehen, die Christus mit der Befreiung aus der Knechtschaft der Sünde geschaffen hat (vgl. Johannes 8, 34–36).

Somit ist der Sabbat nicht nur ein Gedenktag für die machtvollen Schöpfungstaten des Sohnes Gottes, sondern auch für seine Erlösungstaten (Tod und Auferstehung) - zwei Themen, die im Neuen Testament immer wieder miteinander verknüpft werden (siehe Kolosser 1, 13–20; Hebräer 1, 1 –3). Nur weil der Sohn Gottes unser Schöpfer ist, der Mensch wurde, konnte er auch ein gültiges Sühnopfer für alle Menschen leisten und unser Erlöser werden.

Der biblische Sabbat ist also ein Gedenktag für Jesu machtvolle Taten beim Schöpfungs- als auch bei Seinem Erlösungswerk.


Der Ursprung des Sabbats (3)

Zurück

Der Sabbat – Für den Menschen geschaffen (5)

Weiter