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Frank Brenda spricht über Entwicklungszusammenarbeit

Am vergangenen Sabbat war Frank Brenda gemeinsam mit seiner Frau Evelyn bei uns zu Gast. Nach seiner Predigt am Morgen, in der er sich dem biblischen Umgang mit materieller Gerechtigkeit widmete, sprach er am Nachmittag über die weltweite Entwicklungszusammenarbeit der Hilfsorganisation ADRA, für die er selbst bereits seit über 25 Jahren tätig ist. Anhand einer mitgebrachten Präsentation, einigen afrikanischen Mitbringseln und lebhaften Anekdoten aus seinen eigenen beruflichen Erfahrungen gab er so spannende Einblicke in die Aufgaben und einige typische Schwierigkeiten im Rahmen von Entwicklungsarbeit.

Eine Freundin von Evelyn führt uns die Zubereitung einer Stampf-, wohl gemerkt nicht etwa einer Mahlzeit, vor.

Anschließend berichtete uns auch Evelyn Brenda von ihrer Arbeit. Die gebürtige Kenianerin leitet seit einigen Jahren ein Projekt, dass sich dem Einsatz für afrikanische Mädchen und Frauen verschrieben hat und diese vor der in vielen Teilen Afrikas auch heute noch praktizierten Genitalverstümmelung (kurz auch FGM für female genital mutilation) sowie der Zwangsverheiratung zu schützen versucht. Durch diverse vor Ort durchgeführte Übungen als auch einem in Kenia geführten Mädchenheim gelang es ihr, schon viele Mädchen frühzeitig für das Thema zu sensibilisieren und ihnen Kraft und Mut zur Verweigerung jener Eingriffe und Zwangsheiraten anzutrainieren. Zudem unterstützt sie die jungen Frauen dabei ein College oder eine Universität besuchen zu können.

Wer mehr über die Arbeit von ADRA oder über das Thema FGM erfahren oder hier finanziell unterstützen möchte, findet auf den folgenden Seiten weitere Informationen:

www.adra.de
www.desertflowerfoundation.org/de/
www.hopechannel.de/tv/mediathek/episode/ml/im-gespraech/evelyn-brenda/


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